Archiv der Kategorie ‘Energieberatung‘

EnEV Änderungen 2015 für Hauseigentümer

Seit Anfang des Jahres sind Hauseigentümer verpflichtetet 30 Jahre alte Konstanttemperaturkessel auszutauschen und begehbare oberste Geschossdecken ausreichend zu dämmen. Ausnahmen gelten für beide Verpflichtungen nur bei Ein- und Zweifamilienhäusern, wenn das Haus vor dem 1. Februar 2002 bezogen wurde.

Die BAFA-Bestimmungen für die Vor-Ort-Beratung wurden verbessert und überarbeitet. Seit März werden künftig bis zu 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten übernommen.

Ab Mai 2015 gilt es als Ordnungswidrigkeit, wenn kommerzielle Immobilien-Anzeigen (im Internet oder Druckerzeugnissen) keine Energiekennwerte ausweisen. Bislang wurde der Verstoß dagegen nicht geahndet, ab dem 1. Mai ist mit Bußgeldern zu rechnen.

Energie- und Fördermittelberatung

Das Ingenieurbüro Energieberatung Dr.- Ing. Wallat verfügt über langjährige Erfahrung im Bereich der fachkundigen Beratung bei der Sanierung von Gebäuden, wenn es darum geht Energie zu sparen und Prozesse zu optimieren.
Hier liegt uns der ökonomische Aspekt am Herzen, denn nicht Alles was machbar ist, ist auch sinnvoll.

Im Großraum Berlin wird unsere Leistung zudem fast komplett gefördert. Wir verweisen hier auf das Förderprogramm ENEO der IBB Bank. Eine Förderung der Energieberatung zu 50 % ist auch über die BAFA möglich.

Die Hauptziele der Energieberatung sind:

  • Ermittlung energetischer Schwachstellen
  • Beratung über Kosteneinsparungen durch Nutzung regenerativer Energien
  • Möglichkeit der Inanspruchnahme von zinsgünstigen Krediten (z.B. IBB, KfW Kredite)
  • Langfristige Erhaltung der Bausubstanz und Verbesserung des Wohnklimas
  • Reduzierung der Kosten

Eines unserer Spezialgebiete ist die KfW Beratung (Förderprogramme 151 / 152 / 430 etc.) einschließlich der formellen Abwicklung.
Wenn es darum geht ein KfW Effizienzhaus zu planen, arbeiten wir in gemeinsamer Abstimmung mit den Architekten und Bauherren. „Hand in Hand“ suchen wir nach Lösungen, um das Maximale an Fördergeldern zu erreichen, ohne dass diese durch Mehrkosten “aufgefressen“ werden.

Der Mehrwert der Energieberatung zeigt sich in der optimalen Dimensionierung.

In folgenden Bereichen arbeiten wir schnell und kosteneffizient, ohne dass die Qualität zu kurz kommt:

  • Energiepässe mit DENA Gütesiegel (verbrauchs- und bedarfsabhängig)
  • Energieberatung (auch für KMU und Konzerne)
  • Fördermittelanträge
  • Unabhängige Machbarkeitsstudien für regenerative Energien
  • Energieausweise für Nichtwohngebäude gemäß DIN V 18599
  • EnEV Nachweise

Neue Gesetzespakete zur Energiewende

In den Sitzungen vom 30. Juni und 01. Juli 2011 hat der Bundestag weitere Gesetze beschlossen, um den Energieverbrauch in Deutschland nachhaltiger zu gestalten. Einige der Gesetzesvorschläge betreffen den Bereich Energieeffizienz und Gebäudesanierung, und bringen für uns neue Fördermöglichkeiten.

Interessant für uns ist der Gesetzesentwurf zur steuerlichen Förderung von energetischen Sanierungsmaßnahmen an Wohngebäuden.

Demnach wird die energetische Sanierung von Gebäuden, die vor 1995 gebaut wurden, steuerlich gefördert. Die Förderung stellt auf das Ergebnis der Baumaßnahmen ab und setzt voraus, dass dadurch der Energiebedarf erheblich verringert wird, was durch die Bescheinigung eines Sachverständigen nachgewiesen werden muss. Die Aufwendungen können über zehn Jahre abgeschrieben werden.

Auch unter dem Stichwort „Energiewende“ zeichnen sich für uns neue Potenziale ab: Unter anderem soll die Netz- und Marktintegration der erneuerbaren Energien mit wirksamen Anreizmechanismen unterstützt werden. Denn der Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien soll kontinuierlich erhöht werden und bis 2020 auf mindestens 35 Prozent, bis 2030 auf mindestens 50 Prozent, bis 2040 auf mindestens 65 Prozent und bis 2050 auf mindestens 80 Prozent steigen.



 

Änderungen der Förderkonditionen für Solarthermie und Wärmepumpen treten in Kraft

Im letzten Jahr hat das Marktanreizprogramm für erneuerbare Wärme ein Investitionsvolumen von 3 Milliarden Euro ausgelöst. Jetzt hat das Bundesumweltministerium die Änderungen an den Förderkonditionen bekannt gegeben.

Die von der BAFA im Jahr 2009 geförderten Anträge für Solar, Biomasse und Wärmepumpe (ohne Innovationsförderung Solar u. Biomasse). Quelle: BMU Im Jahr 2009 wurden im Rahmen des Marktanreizprogramms des Bundesumweltministeriums durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 270.000 Solarkollektoranlagen, Biomasseheizkessel und Wärmepumpen mit Investitionszuschüssen gefördert. Im KfW-Programm Erneuerbare Energien, Programmteil Premium, wurden nach den MAP-Förderrichtlinien wurden mit 2100 Darlehenszusagen Investitionen von fast 300 Millionen Euro erreicht.

Die Förderung im Marktanreizprogramm werden auch im Jahr 2010 fortgesetzt – allerdings treten jetzt Änderungen der Förderkonditionen in Kraft.

Die wesentlichen Änderungen

Im Zentrum der Änderungen steht der sogenannte Kesseltauschbonus. Er wird nur noch in reduzierter Form fortgeführt. Der Bonus bei Solarkollektoranlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung wird von ehemals 750 Euro auf 400 Euro herabgesetzt. Diese Regelung tritt sogar rückwirkend für ab dem 01.01.2010 beim BAFA gestellte Anträge in Kraft.  Bei Solarkollektoranlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung entfällt der bisherige Bonus von 375 Euro ganz. Nicht davon betroffen ist die Kombination Solarkollektoranlage und Biomassekessel bzw. effiziente Wärmepumpe – der Kombinationsbonus beträgt weiterhin 750 Euro.Bei Wärmepumpen sinken die Förderhöchstbeträge.  Mit der Orientierung an einer Wohnfläche von  max. 120 Quadratmeter bei Einfamilienhäusern sinken z.B. in Bestandsgebäuden die Förderhöchstbeträge für Sole/Wasser-Wärmepumpen oder Wasser/Wasser-Wärmepumpen von 3.000 € auf 2.400 € und für Luft/Wasser-Wärmepumpen von 1.500 € auf 1.200 €. Niedrigere Fördersätze und Förderhöchstbeträge gelten für Anlagen in Neubauten.
Bei Wohngebäude mit mehr als einer Wohneinheit richten sich die Fördersätze zukünftig nach der Zahl der Wohneinheiten und sind als Festbeträge gestaltet. Für die Innovationsförderung gilt für ab dem 22.2.2010 beim BAFA eigehende Anträge, dass der COP-Wert der Wärmepumpe mindestens 4,7 beträgt und dies mit einem Prüfzertifikat eines unabhängigen Prüfinstituts nachgewiesen wurde. 
Bei der Basisförderung muss ab dem 01.07.2010 der COP-Wert der Wärmepumpe mit einem Prüfzertifikat eines unabhängigen Prüfinstituts oder dem Nachweis des EHPA (European Quality Label for Heat Pumps) nachgewiesen werden.
Die Anforderungen an die Gewährung des Effizienzbonus wurden an die neue Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) angepasst und für Nichtwohngebäude wird er nicht mehr gewährt.
Die Bonusförderung für besonders effiziente Umwälzpumpen entfällt  mit dem 30.06.2010. Nicht davon betroffen sind besonders effiziente Solarkollektorkreispumpen. Mit dem Auslauf dieser Bonusförderung werden die bisherigen Anforderungen für den Umwälzpumpenbonus stufenweise zur  Fördervoraussetzung  für Biomasseanlagen bis 100 kW und Wärmepumpen sowie für Solarkollektoranlagen, bei denen zusätzlich der Kesseltauschbonus oder der regenerative Kombinationsbonus beantragt wird. (siehe weiter oben hydraulischer Abgleich)


Weitere Informationen unter www.bafa.de

Neujahrsgrüße 2010

Sehr geehrte Kunden und Geschäftspartner,

wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit in 2009 und stehen Ihnen selbstverständlich auch in diesem Jahr mit neuer Energie für weitere gemeinsame Projekte als zuverlässiger Partner zur Seite.

Wir wünschen Ihnen auch für das neue Jahr Gesundheit und viel Erfolg!

Ihr Energieberatungsteam

Energieeffizienz – Staatliche Förderungen für Unternehmen

Am 16. September 2009 findet ein Workshop beim Einzelhandels- und Dienstleitungsverband Krefeld-Kempen-Viersen e.V. statt.

Der Inhalt:
Energiekosten einsparen heißt langfristig Wettbewerbsfähigkeit sichern. Wo sich Einsparpotentiale in Unternehmen befinden, welche Stellschrauben es gibt, wie von staatlichen Förderprogrammen profitiert und dabei Energie gespart werden kann.

Die Referenten:
Stadtwerke Energie GmbH – Energieberater Manfred Bärtel
Ingenieurbüro Energieberatung – Dr.-Ing. Wilfried Wallat, Dipl.-Ing. (FH) Stephan Erkens, Dipl.-Kff. Andrea Siebold,
Wasserkabel international WKM GmbH – Dipl.-Ing. Eberhard Schmidt

Seit 1. Jan 09 Einsatz regenerativer Energien Pflicht

Bis 2020 sollen erneuerbare Energien in Deutschland einen Anteil von 14 Prozent an der Wärmeversorgung erreichen. Daher muss ab sofort die Energie, die in Neubauten für Heizung und Warmwasser benötigt wird, zum Teil aus regenerativen Quellen stammen. Dies gilt für alle ab 2009 neu errichteten Gebäude mit über 50 Quadratmeter Nutzfläche. Sanierungen sind hier von nicht betroffen.
Eine zweite Säule des neuen Gesetzes ist die finanzielle Förderung erneuerbarer Energietechniken. So wird beispielsweise die Installation von Solarkollektoren weiterhin mit einem attraktiven Zuschuss unterstützt.

Innovative Mini-KWK-Anlagen Förderung

Förderung und Energiekonzepte mit Mini-KWK: Seit dem 01.09.2008 fördert das BAFA Mini-KWK-Anlagen von max. 50 kW mit einem Zuschuss.

Vorteile: Erzeugt Strom und Wärme gleichzeitig, spart Brennstoff und ent- lastet die Umwelt.

Energieberatung für KMUs

Wie gut kennen Sie die Kosten, die Ihnen durch den Energieverbrauch Ihres Unternehmens entstehen?

Der stetige Rückgang an Rohstoffressourcen und der stetige Preisanstieg schlagen sich schon jetzt mit 6 – 11 % auf den Umsatz im Gastgewerbebereich nieder. Eine Energieberatung, die nach den energetischen Schwachtstellen in Unternehmen sucht, wird von Land und Bund gefördert. Energiesparen ist keine Frage der ökologischen Einstellung, sondern aus ökonomischen Gründen erforderlich.